Autonomes Fahren – Die Revolution des Straßenverkehrs erobert Deutschland

Die Straßen werden stiller, das Lenkrad dreht sich von selbst, und das Verkehrsgeschehen nimmt eine völlig neue Form an. Autonomes Fahren ist nicht mehr bloß eine Vision aus Science-Fiction-Filmen, sondern Realität, die sich unaufhaltsam auf Deutschland zubewegt. Diese Entwicklung, die das Potenzial hat, die Art und Weise, wie wir uns fortbewegen, grundlegend zu verändern, steht im Mittelpunkt dieses Artikels.

Die internationale Entwicklung des autonomen Fahrens

Die internationale Pionierrolle

In den letzten Jahren haben mehrere Länder weltweit erhebliche Fortschritte beim autonomen Fahren gemacht. Einer der Vorreiter in dieser Technologie ist zweifelsohne die USA. Unternehmen wie Waymo, eine Tochtergesellschaft von Google, und Cruise, unterstützt von General Motors, haben bereits autonome Fahrzeuge auf die Straßen von Städten wie San Francisco gebracht. Diese Fahrzeuge werden in realen urbanen Umgebungen getestet und sammeln wertvolle Erfahrungen im Umgang mit den Herausforderungen des städtischen Verkehrs.

Aber auch in anderen Teilen der Welt sind autonome Fahrzeuge auf dem Vormarsch. China hat eine ehrgeizige Strategie zur Förderung intelligenter Fahrzeuge verabschiedet und plant, bis 2025 hochautomatisierte Fahrsysteme in vielen Regionen des Landes zuzulassen. Chinesische Unternehmen wie Baidu sind führend in der Entwicklung von autonomen Fahrzeugen und arbeiten eng mit den örtlichen Behörden zusammen, um die notwendigen Genehmigungen zu erhalten.

In Japan gab es in den letzten Jahren ebenfalls eine Reihe von Gesetzesänderungen, um den Einsatz von autonomen Fahrzeugen der Stufe 4 zu ermöglichen. Japan strebt an, diese Fahrzeuge bis 2025 in vielen Regionen des Landes einzusetzen. Die Unterstützung der Kommunalverwaltungen auf allen Ebenen hat das autonome Fahren in Japan weiter vorangetrieben.

Europa und die Entwicklung autonomer Fahrzeuge

Auch Europa bleibt nicht untätig in Bezug auf autonomes Fahren. Die Europäische Union hat klare Vorgaben für die Genehmigung von autonomen Fahrzeugen festgelegt und arbeitet aktiv an der Schaffung eines rechtlichen Rahmens für diese Technologie. Mit der Verordnung über die allgemeine Sicherheit von Fahrzeugen (EU) 2019/2144 und der Durchführungsverordnung (EU) 2022/1426 wurden die Weichen für die Zulassung von automatisierten und vollständig fahrerlosen Fahrzeugen in der EU gestellt.

Einige europäische Länder wie das Vereinigte Königreich, Deutschland und Frankreich haben ebenfalls Schritte unternommen, um autonomes Fahren zu fördern. Das Vereinigte Königreich veröffentlichte 2023 einen Plan zur Einführung autonomer Fahrzeuge auf britischen Straßen und Änderungen an seiner Straßenverkehrsordnung. Deutschland hat mit dem „Gesetz zum autonomen Fahren“ im Jahr 2021 und der „Autonome-Fahrzeuge-Genehmigungs-und-Betriebs-Verordnung“ im Jahr 2022 den rechtlichen Rahmen für autonomes Fahren der Stufe 4 geschaffen.

Diese internationalen Entwicklungen zeigen, dass autonomes Fahren nicht mehr nur eine Vision ist, sondern zunehmend zur Realität wird. Deutschland, als eine der führenden Nationen in der Automobilindustrie, hat die Herausforderung angenommen und einen klaren rechtlichen Rahmen geschaffen, um diese Technologie auf heimischen Straßen zu etablieren. Doch wie genau sieht die Zukunft des autonomen Fahrens in Deutschland aus? Dies werden wir in den folgenden Kapiteln näher beleuchten.

Die Technik für autonomes Fahren

Foto © by Mercedes-Benz

Der DRIVE PILOT erweitert die bereits vorhandene Umfeldsensorik des Fahrassistenz-Pakets von Mercedes-Benz um zusätzliche Sensoren, die als entscheidend für sicheres und hochautomatisiertes Fahren angesehen werden. Hierzu zählen LiDAR-Technologie, eine Heckscheibenkamera sowie Mikrofone, die insbesondere dazu dienen, Blaulicht und andere Sondersignale von Einsatzfahrzeugen zu erkennen. Darüber hinaus ist ein Nässesensor im Radkasten integriert. Die S-Klasse, die optional mit dem DRIVE PILOT ausgestattet werden kann, verfügt zudem über redundante Lenk- und Bremssysteme sowie ein doppeltes Bordnetz, um selbst bei einem Ausfall eines dieser Systeme die Fahrmanövrierfähigkeit aufrechtzuerhalten und eine sichere Übergabe an den Fahrer sicherzustellen.

Sensoren und Datenverarbeitung

Die Technologie des autonomen Fahrens basiert auf einer Vielzahl von Sensoren und fortschrittlichen Datenverarbeitungssystemen. Zu den wichtigsten Sensoren gehören:

  • Kamerasysteme: Hochauflösende Kameras sind in der Lage, die Umgebung des Fahrzeugs in Echtzeit zu erfassen. Diese Kameras spielen eine entscheidende Rolle bei der Erkennung von Verkehrsschildern, Fußgängern, anderen Fahrzeugen und Hindernissen.
  • Radar: Radar verwendet hochfrequente Radiowellen, um Objekte in der Umgebung des Fahrzeugs zu identifizieren. Es kann Entfernungen genau messen und ist besonders nützlich bei schlechten Wetterbedingungen, da es nicht von Regen oder Nebel beeinflusst wird.
  • Lidar: Lidar steht für „Light Detection and Ranging“ und funktioniert ähnlich wie Radar, verwendet jedoch Laserlicht, um präzise dreidimensionale Karten der Umgebung zu erstellen. Diese Technologie ermöglicht es dem Fahrzeug, seine Umgebung sehr detailliert wahrzunehmen.
  • GPS: Das Global Positioning System (GPS) ist ein grundlegendes Element für autonomes Fahren. Es ermöglicht dem Fahrzeug, seine genaue Position auf der Straße zu bestimmen und dient als Grundlage für die Navigation.

Diese Sensoren arbeiten zusammen, um eine umfassende und genaue Wahrnehmung der Umgebung zu gewährleisten. Die gesammelten Daten werden dann von leistungsstarken Computer- und Datenverarbeitungssystemen analysiert. Hier kommt künstliche Intelligenz (KI) ins Spiel.

Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen

Die KI ist das Herzstück autonomer Fahrzeuge. Fortschrittliche Algorithmen ermöglichen es dem Fahrzeug, die gesammelten Daten in Echtzeit zu analysieren und daraus fundierte Entscheidungen zu treffen. Hierbei spielt maschinelles Lernen eine entscheidende Rolle.

Maschinelles Lernen ermöglicht es den autonomen Fahrzeugen, aus Erfahrungen zu lernen und sich kontinuierlich zu verbessern. Wenn ein autonomes Fahrzeug beispielsweise eine neue Verkehrssituation bewältigt, kann es diese Erfahrung nutzen, um in ähnlichen Situationen besser zu reagieren. Dieser fortlaufende Lernprozess ist entscheidend für die Entwicklung sicherer autonomer Fahrzeuge.

Die Herausforderungen der Technik

Obwohl die Technologie für autonomes Fahren erhebliche Fortschritte gemacht hat, stehen immer noch einige Herausforderungen bevor. Dazu gehören:

  • Sensorische Redundanz: Um die Sicherheit zu gewährleisten, benötigen autonome Fahrzeuge redundante Sensoren. Sollte ein Sensor ausfallen, müssen andere Sensoren die Aufgaben übernehmen. Dies erhöht die Komplexität der Systeme.
  • Verarbeitung großer Datenmengen: Die Sensoren eines autonomen Fahrzeugs generieren enorme Datenmengen, die in Echtzeit verarbeitet werden müssen. Dies erfordert leistungsstarke Computer und schnelle Datenübertragungssysteme.
  • Kommunikation zwischen Fahrzeugen: Autonome Fahrzeuge müssen untereinander und mit der Infrastruktur kommunizieren, um Informationen auszutauschen und koordiniert zu handeln. Die Entwicklung standardisierter Kommunikationsprotokolle ist eine Herausforderung.
  • Haftungsfragen: Bei Unfällen mit autonomen Fahrzeugen stellt sich die Frage nach der Haftung. Wer ist verantwortlich, der Fahrzeughersteller, der Fahrer oder ein Softwarefehler? Die rechtlichen Rahmenbedingungen müssen geklärt werden.

Trotz dieser Herausforderungen schreitet die Entwicklung autonomer Fahrzeuge weltweit voran. Deutschland hat sich als eine der führenden Nationen in diesem Bereich positioniert und arbeitet an der Schaffung einer klaren rechtlichen Grundlage für den Einsatz autonomer Fahrzeuge auf heimischen Straßen. Dies wird im folgenden Kapitel genauer beleuchtet.

Die fünf Stufen zum autonomen Fahren

Selbstfahrende Fahrzeuge werden in fünf Hauptstufen des Autonomiegrades eingeteilt:

Stufe 0: Keine Automation (Kein autonomes Fahren): In dieser Stufe erfolgt das Fahren vollständig manuell durch den menschlichen Fahrer, ohne jegliche Unterstützung durch automatisierte Systeme.

Stufe 1: Fahrerassistenz (Fahrerunterstützung): Hierbei handelt es sich um teilweise automatisierte Fahrzeuge. Der Fahrer bleibt in der Regel für die Fahrzeugkontrolle verantwortlich, kann jedoch einige Aufgaben an das Fahrzeug delegieren. Beispiele hierfür sind Tempomat oder Spurhalteassistent.

Stufe 2: Teilautomatisiertes Fahren (Bedingtes autonomes Fahren): In dieser Stufe kann das Fahrzeug bestimmte Aufgaben wie Beschleunigen, Bremsen und Lenken weitgehend eigenständig durchführen. Der Fahrer muss jedoch bereit sein, in kritischen Situationen einzugreifen und die Kontrolle zu übernehmen. Dies ist die Stufe, in der sich viele moderne fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme befinden.

Stufe 3: Bedingtes autonomes Fahren: Fahrzeuge auf dieser Stufe sind in der Lage, autonom in bestimmten Situationen zu agieren, erfordern jedoch immer noch eine menschliche Überwachung. Der Fahrer kann sich zurücklehnen, muss jedoch bereit sein, bei Bedarf einzugreifen. Mercedes-Benz hat beispielsweise Level-3-Fähigkeiten in seine S-Klasse integriert.

Stufe 4: Hochautomatisiertes Fahren: Hier kann das Fahrzeug die meiste Zeit autonom fahren, ohne dass der Fahrer aktiv eingreifen muss. Es kann jedoch geografische oder situationsbedingte Einschränkungen geben. Ein Beispiel dafür ist der Waymo-Testdienst in Phoenix, Arizona.

Stufe 5: Vollautonomes Fahren: Dies ist die höchste Stufe der Autonomie, bei der das Fahrzeug ohne jegliche menschliche Intervention fahren kann. Es gibt keine manuellen Steuerelemente im Fahrzeug, und die Insassen sind reine Passagiere. Diese Stufe ist das langfristige Ziel für autonomes Fahren und wird bisher nur in begrenztem Umfang in Testumgebungen erreicht.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Übergänge zwischen diesen Stufen nicht immer klar definiert sind und von verschiedenen Herstellern und Technologieunternehmen unterschiedlich interpretiert werden können.

Deutschland – Das Gesetz zum autonomen Fahren

In Deutschland hat die Entwicklung und Einführung autonomer Fahrzeuge in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Ein bedeutender Schritt in Richtung autonomes Fahren war das „Gesetz zum autonomen Fahren“, das im Jahr 2021 verabschiedet wurde. Dieses Gesetz bildet den rechtlichen Rahmen für die Einführung und den Betrieb autonomer Fahrzeuge auf deutschen Straßen.

Ein zentraler Punkt des Gesetzes ist die Einführung von SAE-Level-4-Fahrzeugen, die in der Lage sind, das Fahren dauerhaft zu übernehmen, ohne dass ein menschlicher Fahrer eingreifen muss. Dies ermöglicht den Betrieb von autonom fahrenden Fahrzeugen auf deutschen Straßen, solange bestimmte Anforderungen und Sicherheitsstandards erfüllt sind.

Die „Autonome-Fahrzeuge-Genehmigungs-und-Betriebs-Verordnung“ aus dem Jahr 2022 ergänzte das Gesetz, indem sie detaillierte Regelungen für die Genehmigung und den Betrieb von vollautomatisierten Fahrzeugen festlegte. Diese Verordnung legt unter anderem fest, unter welchen Bedingungen und in welchen Gebieten autonom fahrende Fahrzeuge betrieben werden dürfen.

Die Zuständigkeit für die Erteilung von Betriebserlaubnissen liegt beim Kraftfahrt-Bundesamt, das über das erforderliche technische Know-how verfügt. Deutschland hat somit einen rechtlichen Rahmen geschaffen, um autonomes Fahren zu fördern und zu regulieren. Allerdings gibt es immer noch einige offene Fragen, insbesondere in Bezug auf die Haftung und Ethik, die in zukünftigen Gesetzesänderungen berücksichtigt werden müssen.

Automatisierte Fahrzeuge des öffentlichen Nahverkehrs

Die Einführung autonomer Fahrzeuge im öffentlichen Nahverkehr ist ein vielversprechender Schritt zur Verbesserung der Mobilität in Städten und Regionen. In Deutschland wurden bereits verschiedene Projekte gestartet, um automatisierte Fahrzeuge in den öffentlichen Nahverkehr zu integrieren.

Ein Beispiel ist der Einsatz von autonomen Shuttles in verschiedenen Städten. Diese Shuttles sind in der Lage, Passagiere autonom zu transportieren und können speziell für den Einsatz in städtischen Gebieten konzipiert sein. Sie bieten eine umweltfreundliche Alternative zum herkömmlichen öffentlichen Nahverkehr und können zur Entlastung von Verkehrsnetzen beitragen.

Ein weiteres Beispiel ist die Integration autonomer Busse in den öffentlichen Nahverkehr. Diese Busse können vordefinierte Routen autonom abfahren und Fahrgäste sicher transportieren. Der Einsatz autonomer Busse kann dazu beitragen, den öffentlichen Nahverkehr effizienter und flexibler zu gestalten.

Die Automatisierung des öffentlichen Nahverkehrs steht jedoch auch vor Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf die Sicherheit und die Akzeptanz der Passagiere. Es ist wichtig, dass strenge Sicherheitsstandards eingehalten werden und dass die Menschen Vertrauen in die Technologie haben.

Insgesamt zeigt die Integration autonomer Fahrzeuge im öffentlichen Nahverkehr in Deutschland großes Potenzial und wird voraussichtlich in den kommenden Jahren weiter wachsen, um die Mobilität in Städten zu verbessern.

Autonomes Fahren für weniger Verkehrstote

Die Einführung autonomer Fahrzeuge verspricht eine erhebliche Reduzierung von Verkehrsunfällen und Verkehrstoten. Dies liegt daran, dass autonome Fahrzeuge menschliche Fehler eliminieren können, die oft Unfälle verursachen. Sie sind immer aufmerksam, ermüden nicht und halten sich strikt an Verkehrsregeln.

Zusätzlich können autonome Fahrzeuge untereinander kommunizieren, was die Wahrscheinlichkeit von Kollisionen weiter verringert. Dieses Konzept, bekannt als Vehicle-to-Vehicle (V2V) Kommunikation, hat das Potenzial, die Straßensicherheit erheblich zu erhöhen.

Die Reduzierung von Verkehrstoten ist ein globales Ziel, das durch autonomes Fahren unterstützt wird. Durch die Beseitigung menschlicher Fehler und das präzise Einhalten von Verkehrsregeln tragen autonome Fahrzeuge dazu bei, dieses Ziel zu erreichen.

In Deutschland und anderen Ländern wird weiterhin intensiv an der Integration autonomer Fahrzeuge in die Verkehrsinfrastruktur gearbeitet, um die Straßensicherheit zu verbessern. Es ist wahrscheinlich, dass autonomes Fahren in den kommenden Jahren zu einer signifikanten Verringerung von Verkehrstoten führen wird.

Die künstliche Intelligenz und die programmierte Ethik

Die Integration von künstlicher Intelligenz (KI) in autonome Fahrzeuge ist ein entscheidender Aspekt des autonomen Fahrens. KI-Systeme ermöglichen es den Fahrzeugen, ihre Umgebung wahrzunehmen, Entscheidungen in Echtzeit zu treffen und sicher auf den Straßen zu navigieren. Diese Systeme verwenden komplexe Algorithmen und maschinelles Lernen, um Muster in den Daten zu erkennen und angemessene Aktionen abzuleiten.

Die Herausforderung bei der Programmierung von KI für autonome Fahrzeuge besteht darin, eine ethische Grundlage zu schaffen, die sicherstellt, dass diese Fahrzeuge in moralisch komplexen Situationen richtig handeln. Dies ist besonders wichtig, wenn es darum geht, wie das Fahrzeug zwischen unterschiedlichen Gefahrenprioritäten entscheidet, beispielsweise zwischen dem Schutz des Fahrzeuginsassen und dem Schutz von Fußgängern.

Ethische Fragen, die sich stellen

  1. Die Trolley-Problem-Situation: Wenn ein Unfall unausweichlich ist, wie entscheidet das autonome Fahrzeug, wen es schützt und wen es gefährdet? Diese Frage erinnert an das berühmte Trolley-Problem der Ethik.
  2. Haftung und Verantwortung: Wenn ein autonomes Fahrzeug in einen Unfall verwickelt ist, wer ist verantwortlich? Der Fahrzeughalter, der Hersteller oder die KI selbst?
  3. Datenschutz: Autonome Fahrzeuge sammeln kontinuierlich Daten über ihre Umgebung und Passagiere. Wie werden diese Daten geschützt und verwendet?

Um diese Fragen zu beantworten, entwickeln Forscher und Regulierungsbehörden ethische Richtlinien für autonomes Fahren. Die Europäische Union hat beispielsweise eine Haftungsrichtlinie für künstliche Intelligenz vorgestellt, die die Verantwortlichkeiten im Falle von KI-Fehlern klärt.

Die Programmierung ethischer Prinzipien in autonome Fahrzeuge wird weiterhin erforscht, um sicherzustellen, dass diese Fahrzeuge nicht nur sicher, sondern auch ethisch handeln. Die Entwicklung von Standards und Regulierungen auf diesem Gebiet ist entscheidend, um das Vertrauen der Öffentlichkeit in autonome Fahrzeuge zu stärken und die Akzeptanz zu fördern.

Die Frage der Ethik bleibt ein zentrales Thema in der Entwicklung des autonomen Fahrens, da sie weitreichende Auswirkungen auf die Zukunft der Mobilität und die Interaktion zwischen Mensch und Maschine hat.

Fazit: Zukunftsaussichten für autonomes Fahren in Deutschland

Die Zukunft des autonomen Fahrens in Deutschland ist vielversprechend. Internationale Entwicklungen zeigen, dass autonomes Fahren weltweit voranschreitet. In Deutschland sind rechtliche Grundlagen bereits geschaffen und technologische Fortschritte ermöglichen autonomes Fahren auf höherem Niveau.

Die Einführung von Level-3-Systemen ist ein wichtiger Schritt. Die fünf Stufen zum autonomen Fahren bieten Orientierung, und Deutschland strebt höhere Stufen an, insbesondere im öffentlichen Nahverkehr. Die EU und Länder wie China und Japan investieren ebenfalls stark in autonomes Fahren. Ethik und programmierbare Ethik in autonomen Fahrzeugen bleiben wichtige Themen.

Die Zukunft hängt von technologischem Fortschritt, gesellschaftlicher Akzeptanz und ethischen Standards ab. Deutschland ist auf dem richtigen Weg, autonomes Fahren zu ermöglichen und unsere Mobilität zu revolutionieren.

Quellen:

https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/ausstattung-technik-zubehoer/autonomes-fahren/technik-vernetzung/aktuelle-technik/

https://www.automobil-industrie.vogel.de/autonomes-fahren-gesetze-deutschland-usa-china-japan-welt-a-2e839c386c31de86345c27b98f910f9b/